DIE BAUTEILE DER UHRWERKE. UND IHRE HERSTELLER.

Alle qualitätsbestimmenden Teile eines Lange-Uhrwerks entstehen in der Lange’schen Manufaktur im sächsischen Glashütte. In der Teilefertigung werden zunächst die Rohteile für Platinen, Brücken, Hebel, Federn, Räder und Triebe hergestellt. Danach werden sämtliche Bohrungen und Kanten der Teile von Hand entgratet und einem sehr exakten optischen Messverfahren unterzogen.

Bereits hier beginnt nun, was sich wie ein roter Faden durch den gesamten Herstellungsprozess zieht: Bearbeiten und Messen – die ausführenden Hände und das immer wieder prüfende Auge der Lange’schen Meisteruhrmacher gehören untrennbar zusammen.

BEARBEITEN UND MESSEN.

Wo Metall gefräst und gebohrt wird, entstehen Grate. Sämtliche Bohrungen und Kanten eines Bauteils werden deshalb sorgfältig entgratet. Dies geschieht bei Lange ausschließlich von Hand: Denn keine Maschine kann das so gut leisten wie die geschickten Hände
der Lange’schen Meisteruhrmacher.

Anschließend werden die Bauteile exakt vermessen. Im Messzentrum stehen den Lange’schen Meistern dazu beispielsweise ein Profilprojektor und ein Video-Laser-Messgerät zur Verfügung. Auf einer Werkplatte können über hundert Bohrungen vorhanden sein: Diese können damit auf eine Genauigkeit von bis zu einem Zehntel eines Mikrometers überprüft werden.


FÜHRUNG IN DER NÄCHSTEN ABTEILUNG FORTSETZEN