DAS ZENTRUM DEUTSCHER FEINUHRMACHEREI. UND SEINE FÖRDERER.
In der Ruhe und Abgeschiedenheit des Erzgebirges in Sachsen liegt der kleine Ort Glashütte. Hier gründete Ferdinand A. Lange im Jahre 1845 die erste Produktionsstätte für Taschenuhren – und begründete damit die deutsche Feinuhrmacherei.
Glashütte ist auch die Heimat Walter Langes. Er folgte nach der Deutschen Wiedervereinigung mutig dem Beispiel seines Urgroßvaters – und gründete die nach dem Zweiten Weltkrieg enteignete Manufaktur ein zweites Mal.
DIE HISTORISCHE WIRKUNGSSTÄTTE.
Blickt man von den Hängen des Erzgebirges in das Tal von Glashütte, erkennt man in seinem Zentrum die Produktionsgebäude von A. Lange & Söhne.
Gleich nach der Wiedervereinigung war es schwierig, brauchbare Produktionsräume für den Bau feinster Armbanduhren zu finden. Denn die Rückkehr in das Stammhaus von Lange war vorerst nicht möglich. Dieses wurde im Jahre 1873 von Ferdinand A. Lange erbaut und war bis 1948 Wohnung und Wirkungsstätte der Lange’schen Uhrmacherdynastie.
DIE NEUEN MANUFAKTURRÄUMLICHKEITEN.
Mit der ehemaligen Produktionsstätte der Präzisions-Pendeluhrenfabrik Strasser & Rohde konnte 1990 das erste geeignete Fertigungsgebäude bezogen werden, die sogenannte „Lange I“. 1998 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft mit der „Lange II“ das zweite Fabrikationsgebäude eingeweiht. Und schließlich gelang es im Jahre 2000 sogar, das Stammhaus von Lange von der Gemeinde Glashütte zurückzukaufen. Seitdem entstehen Lange-Uhren auch wieder dort, wo schon die begehrten Taschenuhren von A. Lange & Söhne gefertigt wurden.
Am 22. Oktober 2003 wurde der erste Neubau von Lange eingeweiht, das Technologie- und Entwicklungszentrum. Hier werden heute die Ideen für die Lange-Uhren der Zukunft geboren, weiterentwickelt und umgesetzt.