

Parallel zu seiner Schulausbildung ging Ferdinand A. Lange in die Lehre bei dem renommierten Uhrmachermeister Gutkaes. Dieser erkannte schnell dessen uhrmacherisches Talent und förderte den
15-Jährigen, der sich durch sein handwerkliches Geschick, seinen Fleiß und seine Intelligenz auszeichnete.
15-Jährigen, der sich durch sein handwerkliches Geschick, seinen Fleiß und seine Intelligenz auszeichnete.

DIE WANDERJAHRE VON FERDINAND A. LANGE.
Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Lehre ging Lange auf Wanderschaft zu den angesehensten Uhrmachern Europas. Sein Skizzen- und Wanderbuch dokumentiert eindrucksvoll, wie er dabei sein Wissen mehrte und mit welchem Perfektionismus er seine Studien betrieb. Es enthält viele Berechnungen und detaillierte Pläne für eine präzise Fertigung von Uhrwerksteilen.
Mit einer Fülle neuer Ideen kehrte Ferdinand A. Lange im Jahr 1841 schließlich in Gutkaes’ Kunstuhrenfabrikation zurück. Dank seines tiefgehenden Wissens wurde er schnell zum Motor der gemeinsamen Uhrenfertigung und, nach der Heirat mit Antonia Gutkaes, auch zum Teilhaber.

EIN MANN VON EDLEM CHARAKTER.
Neben seinem uhrmacherischen Talent zeichnete sich Ferdinand A. Lange vor allem durch seine selbstlose und mitfühlende Menschlichkeit aus. So veranlasste ihn die wachsende Not im Erzgebirge, seine privi-legierte Stellung in Dresden aufzugeben, um eine Uhrenmanufaktur in dieser Region zu gründen. Auf diese Weise wollte er den hungernden Menschen wieder zu Lohn und Brot verhelfen.

