ASTRONOMISCHE PRÄZISION.
Dieses Meisterwerk ist für eine kleine Ewigkeit gebaut. Denn die Meisteruhrmacher von Lange haben sich bei der Konstruktion des Mondphasengetriebes nicht einfach mit dem üblichen Näherungswert einer Mondumlaufphase zufriedengegeben. Wo normalerweise die schon recht genaue Annäherung von 29,5 Tagen zugrunde gelegt wird, arbeitet die 1815 MONDPHASE „Homage to F. A. Lange“ mit der genauen mittleren Umlaufzeit des sogenannten synodischen Mondes: 29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden.
EINE FRAGE DER EINSTELLUNG.
Das Ergebnis: Erst nach 1058 Jahren müsste die Mondphase um einen Tag korrigiert werden, vorausgesetzt, die Uhr liefe so lange ununterbrochen und mit genauer Zeiteinstellung. Seit Ferdinand A. Lange ist es für die Meisteruhrmacher von Lange eine Frage der Einstellung, einer Uhr alles mit auf den Weg zu geben, was die Präzision der Zeitmessung noch verbessern kann. Die 1815 MONDPHASE „Homage to F. A. Lange“ wird daher eigens mit einer Mondphasen-Tabelle ausgeliefert, damit die Mondphase nicht nur auf den Tag, sondern auf die Minute genau eingestellt werden kann. Dieser Präzision steht die Ganggenauigkeit des Uhrwerks in nichts nach. Denn es wird wie bei allen Modellen der Jubiläumsedition von der im eigenen Hause gefertigten und entwickelten Lange-Spirale angetrieben.
FINISSIERUNG IN HÖCHSTER PERFEKTION.
In typischer Lange-Manier ist der Unruhkloben von Hand graviert. Um diese Feinheit wirklich würdigen zu können, muss man bedenken, dass er bei der 1815 MONDPHASE „Homage an F. A. Lange“ aus 18 Karat honigfarbenem Gold besteht. Dieses Material ist erheblich härter als die bisher verwendeten Legierungen und setzt deshalb auch dem Stichel des ausführenden Meistergraveurs deutlich mehr Widerstand entgegen. Der innere Teil der Dreiviertelplatine ist – erstmals bei Lange – mit einem Strahlenschliff finissiert. Im äußeren Bereich trägt sie einen Sonnenschliff, einen romantischen, wellenförmigen Zierschliff sowie die handgravierte Herkunftsangabe „A. Lange & Söhne, Glashütte/SA“.