EINE HOMMAGE AN EMIL LANGE.
Sie ist die Hommage an einen Mann, der sich wie kein zweiter um die Weiterentwicklung der Feinuhrmacherei verdient machte: Emil Lange. Anlässlich seines 150. Geburtstages im Jahre 1999 erwiesen ihm die Meisteruhrmacher von Lange mit diesem Kunstwerk hochachtungsvoll ihre Reverenz.
GESCHAFFEN FÜR DIE EWIGKEIT.
Die Mondphasenanzeige ist so genau berechnet, dass sie in 1000 Jahren um nur einen Tag von der synodischen Mondumlaufzeit abweicht - vorausgesetzt, die Uhr liefe ununterbrochen und mit genauer Zeiteinstellung. Aufgrund dieser äußersten Präzision wird ihre Anzeige nicht auf den Tag genau, sondern mit Hilfe einer exakten Mondalter-Tabelle stundengenau eingestellt. Dieses kleine astronomische Wunder ist in einem Uhrwerk mit nur 3,85 mm Höhe und einem Durchmesser von 27,5 mm untergebracht.
GEFERTIGT VON 1999-2000.
Eine nähere Betrachtung verdient auch das massiv silberne Zifferblatt dieser uhrmacherischen Rarität. Sieben goldene Appliquen bilden darauf das Sternbild des "Großen Wagens". Neben dem mittleren Deichselstern, Mizar genannt, sitzt der kleine Alkor, der schon im Mittelalter als Prüfobjekt für gute Sehschärfe benutzt wurde. Ein reizvolles, verstecktes Detail, das sich nur einem sehr kleinen Kreis von Besitzern erschließt: Die 1815 MONDPHASE ist in Rotgold auf 250, in Platin auf 150 Exemplare limitiert. Sie wurde von 1999 bis zum Jahr 2000 gefertigt.