EIN UHRENPAAR MIT NORD- UND SÜDHALBKUGEL.
Lange mussten die Liebhaber mechanischer Zeitmesser auf zwei Uhren mit Mondphasenanzeige warten, die man beim Überqueren des Äquators einfach nur wechseln muss, um auf dem Zifferblatt die jeweils richtige Darstellung des Erdtrabanten zu finden. So zeigt die „Luna Mundi/Ursa Major“ im Weißgold-Gehäuse den Mondphasenverlauf auf der nördlichen Hemisphäre, die „Luna Mundi/Southern Cross“ im Rotgold-Gehäuse dagegen den Verlauf auf der südlichen Hemisphäre.
DER MOND VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE.
Beide Lange'schen Monde kommen ihrem natürlichen Vorbild gleich
in zweifacher Hinsicht sehr nahe: Zum einen bewegen sie sich kontinuierlich und nicht, wie üblich, in ein oder zwei Schritten pro Tag. Zum anderen ist der Mechanismus so genau berechnet, dass die Anzeigen innerhalb von 122,6 Jahren nur um einen Tag von der synodischen Umlaufzeit abweichen.
EIN STRENG LIMITIERTES KUNSTWERK.
Im Inneren der „Luna Mundi/Ursa Major“ arbeitet das aus 398 Einzelteilen bestehende Kaliber L901.8. Vier Teile mehr beherbergt das Uhrwerk der „Luna Mundi/Southern Cross“, Kaliber L901.7, das die Drehrichtung der Mondscheibe über ein zusätzliches Zahnrad umkehrt. Beide Uhren sind nur im Set erhältlich und auf 101 Paare limitiert. Sie wurden von 2003 bis 2004 gefertigt.